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Alt 24.10.2007, 16:01
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conny-BS conny-BS ist offline
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Standard Kairo, langersehnt! (v. Sirie)

Hallo an alle,

hier nun der versprochene Bericht über unsere Touren mit (über) Samir – SimSim!


Tja, so schnell vergeht die Zeit wenn man glücklich und zufrieden ist!

Da wir ja leider wieder nur eine Woche Zeit hatten galt es, diese zur Erholung und zum Erleben zu nutzen.
Also, haben wir Samir wie im letzten Jahr noch von zu Hause aus eine E-Mail geschrieben und ihm unsere Anreise und im Groben unsere Wünsche angekündigt.
Prompt kam schon am nächsten Tag eine sehr nette Antwort von ihm und er gab uns nochmals seine Telefonnummer (hatte ich natürlich noch) damit wir ihn anrufen konnten, wenn wir ankamen.
Das war dann auch unsere erste Amtshandlung, nachdem wir in unserem Hotel (Grand Resort) eintrafen.
Wir erzählten ihm von unserem Wunsch nach Kairo zu fahren, evtl. (das erste Mal) zu Schnorcheln und hatten noch einen Extrawunsch bei dem wir uns seine Hilfe erbaten. Soo viele Wünsche, das geht nun wirklich nicht…
Doch, es ging!
Samir versprach uns, sich Gedanken zur Planung all dieser Dinge zu machen und das tat er auch.
Am nächsten Tag rief er uns im Hotelzimmer an und erzählte uns das wir schon am folgenden Tag nach
Kairo fahren könnten, mit nur einem anderen Paar. So wie wir es uns gewünscht hatten, denn im vergangenen Jahr waren wir auch mit nur noch einem anderen Paar unterwegs nach Luxor und es war genial! (siehe Bericht)
Wir freuten uns riesig und bereiteten uns seelisch auf einen anstrengenden Tag vor, beherzigten auch Samirs Tipp uns unsere Kissen mitzunehmen.
Pünktlich um 2.00 Uhr wurden wir vor dem Hotel von einem Kleinbus abgeholt, in dem schon unsere mitfahrenden Christiane und Andreas saßen.
Wir nutzten die Zeit bis zum Treffpunkt des Konvois um uns kennen zu lernen und unsere Ideen zum Verlauf der Tour auszutauschen.
Dank Samir hatten wir sogar die Zutaten für ein Frühstück an Bord, auch Getränke waren reichlich vorhanden
und so genossen wir den Sonnenaufgang über dem Meer, gesättigt und in unsere Kissen gekuschelt.
Es war Platz genug um es sich bequem zu machen und die Fahrt im (fast) Liegen war durch die vorbei ziehende
wunderschöne Landschaft ein Erlebnis für sich.

Als wir in Kairo ankamen war es ca. 9.30. Ich hatte keine Vorstellungen davon wie Kairo sein würde und war so total überrascht von dieser quirligen Stadt. Ein kunterbuntes Knäuel aus Menschen und Autos, alles in Bewegung, dazwischen Kamele und Eselskarren, modernste Gebäude neben Häusern die aussahen wie Abbruchhäuser, Minarette, Parks, Wasserlaüfe, Brücken, Paläste mit Kuppeldächern, Moscheen, Märkte und vielem mehr.

Wir leben in Berlin und ich darf behaupten zu wissen wie verrückt eine Stadt sein kann, doch diese Stadt war einfach der Wahnsinn!
Ganz gefangen von den Eindrücken, kamen wir am Ägyptischen Museum an. Empfangen wurden wir von unserer Reiseleiterin Hanan. Einer netten jungen Ägypterin die perfekt Deutsch sprach und uns an den Menschenschlangen und Massen vorbei schleuste, auch wenn sie sich mit anderen Besuchern/Reiseleitern anlegen musste. Aber Hanan wusste sich durchzusetzen und so gelangten wir schnell ins Museum.

Diese Vielfalt und Schönheit der Dinge wiederzugeben die wir dort gesehen haben würde diesen Rahmen doch sprengen und so beschränke ich mich darauf zu berichten das wir mit Hanan zwei wunderschöne, wenn auch sehr heiße Stunden bei ausführlichen, spannenden und interessanten Erklärungen verbracht haben.
Die zwei Stunden reichten gerade aus um einen kleinen Eindruck der Schätze zu bekommen die dort zugänglich sind. Um alles zu sehen müsste man Monate dort verbringen.

Anschließend sind wir in eine kleine urige Gold und Silberschmiede gefahren, wo sich unsere beiden Mitfahrer
Ringe anfertigen ließen, dann fuhren wir zum Mittagessen. Auf dem Weg dorthin konnten wir einen kleinen Blick auf die Cheops Pyramide erhaschen und waren von der Unwirklichkeit des Anblicks überwältigt.
Im Restaurant war es gemütlich, das Buffet war lecker und Hanan sorgte für uns wie eine Mutter für ihre Schützlinge. Sie organisierte ein Mittel gegen Unwohlsein und zeigte uns wie man Falafel zubereitet und wie lecker es schmeckt.
nachdem uns die Tour nach Kairo wieder total begeistert hatte,
und wir einen Strandtag als Kontrastprogramm eingelegt hatten, nahmen wir erneut Kontakt zu Samir auf. Wir hatten eine Sonderbitte und baten Samir uns dabei zu unterstützen.

Eine Kette sollte es sein, eine ganz bestimmte, für jemanden der sich solch eine Kette bei einem Aufenthalt gekauft und dann später verloren hatte.
Da wir weder von Gold noch von Juwelieren auch nur den Hauch einer Ahnung hatten, erhofften wir uns von Samir unterstützende und beratende Begleitung.

Wie immer bei SimSim klappte auch das reibungslos!
Samir holte uns pünktlich zum vereinbarten Termin mit seinem Privatwagen vorm Hotel ab und begleitete uns zu einem staatlichen Juwelier.
Mit einer Engelsgeduld hielt Samir meine Wahl des Schmuckstück und das anschließende Handeln aus.
Nach ca. 1,5 Std. schlug dann der Verkäufer die Hände über dem Kopf zusammen und riet meinem Freund der sich etwas zurückhielt davon ab, mich jemals zu heiraten, grins.

Ja nun, jedenfalls schlossen wir das Geschäft schließlich erfolgreich ab und waren mit unserem Kauf hoch zufrieden. Später erfüllten wir damit dann einen Herzenswunsch und die Freude war groß!

Nach diesem erfolgreichen Abschluss wollten wir Samir als Dank zu einem (oder mehreren)
Getränk einladen doch er konterte mit einer Einladung zu sich nach Hause.
Gesagt, getan. So durften wir dann noch seine Mutter kennen lernen (eine sehr nette, mit der wir gern noch länger geplaudert hätten) die uns ganz lieb mit leckerem Tee und Gebäck bewirtete. Hiermit ganz, ganz liebe Grüße an sie! Und wir lernten Lucky kennen, den bildhübschen, halbstarken aber ganz lieben Begleiter Samirs. (Der sich übrigens immer riesig über Pedigree als Mitbringsel freut!)

Ein wirklich schöner Abend nahm sein Ende und wir verabschiedeten uns mit dem Gefühl
richtig liebe, nette Menschen kennen gelernt zu haben.

An diesem Abend besprachen wir auch die nächste geplante Tour zum Schnorcheln.
Es sollte unser ‚erstes Mal’ sein und ich hatte große Bedenken ob ich (als Brillenträgerin) überhaupt etwas sehen würde. Wir vereinbarten eine Fahrt nach Sharm el Naga incl. Schnorchelausrüstung und Mittagessen. Die Zeiten für die Hin und Rückfahrt konnten wir selbst festlegen und zum Essen konnten wir zwischen 3 Gerichten wählen.
Da wir gern länger schlafen verabredeten wir die Abfahrt für 10.00 und es erwartete uns ein tiptop gepflegter Toyotabus mit einem sehr netten Fahrer. Nur uns zwei fuhr er in dann ca. 45 min, immer am Meer entlang nach Sharm el Naga. Eine wunderschöne unter Naturschutz stehende Bucht, rundherum Wüste, Wüste, Wüste. Wir vereinbarten die Rückfahrt für 15.00,
der Fahrer begleitete uns noch zur Anmeldung und zeigte uns wo wir unsere Ausrüstung abholen konnten.

Nun konnte es losgehen!

Wir suchten uns einen Platz unter einem Schirm, was nicht sonderlich schwer war, da nicht viele Menschen dort waren, schnappten uns Flossen, Brille und Schnorchel und eroberten das Meer. Nicht jedoch ohne vorher noch mal die Hinweise auf der angebrachten Tafel zu lesen.

Was für ein Erlebnis!
Bunte Riffe, in allen Farben schillernde Fische, wobei ich manchmal das Gefühl hatte, das die Fische extra dicht an meiner Brille vorbei schwammen damit ich sie auch genügend bewundern konnte. Im Gegensatz zu anderen Schnorchlern lagen wir wie gestrandete Wale ganz ruhig im Wasser und dann kamen die Fische von überall her aus den Korallen geschwommen und wir konnten uns nicht satt sehen. Ein ganz besonders vorwitziger Fisch fing sogar an, an meinem Finger zu knabbern als ich auf ihn zeigte. Zauberhaft!
Wir unterbrachen unsere Schnorchelgänge nur zum Mittagessen das wir ganz flink hinter uns brachten, da es mittlerweile doch etwas voller geworden war und wir mehr Lust auf Fische als auf Menschen hatten.
Nur sehr schwer trennten wir uns vom Meer und der Gegend als die Zeit heran war, doch besser war es, denn wir hatten schon fast Schwimmhäute zwischen den Fingern und hatten uns natürlich beim Schnorcheln einen fetten Sonnenbrand geholt.

Mit Salz gepudert, erschöpft und glücklich kletterten wir zum vereinbarten Zeitpunkt wieder in ‚unseren’ Luxusbus und wurden zu unserem Hotel zurückgefahren.

Wieder ein traumhaft schöner Tag der unserer Woche in Hurghada den würdigen Abschluss gab.

Am Abend trafen wir uns noch mal mit Samir, hatten eine sehr nette Stunde mit schönen Gesprächen. Wir bedankten uns nochmals für alles und versprachen wieder zu kommen.
Das werden wir mit Sicherheit!
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